Paul Löwenstein

Paul Löwenstein
Passfoto von Paul Löwenstein, ohne Jahreszahl, Privatbesitz Maria Schwarz
Paul war von Geburt an geistig behindert. Er wohnte während seiner ersten Lebensjahre zu Hause bei seinen Eltern in Hötting. Seine Behinderung und das damit verbundene Verhalten brachten Paul im November 1937 mit dem Gesetz in Konflikt. Daraufhin wurde er in das Psychiatrische Krankenhaus in Innsbruck eingewiesen und anschließend in die Heil- und Pflegeanstalt Hall überstellt.
Im März 1940 konnte Paul wegen unverändertem Geisteszustand und gegen Unterschrift des Vaters aus der Anstalt entlassen werden. Der Vater nahm ihn zu sich und vermittelte ihm Arbeit. Ein halbes Jahr später, im Dezember 1940, fand bereits der erste Transport behinderter Menschen von Hall in die Tötungsanstalt Hartheim statt. Somit rettete dies Paul das Leben.