Gemeinderatssitzungssaal Innsbruck

19. bis 29. Juli 2005


Das Zustandekommen dieses Ausstellungstermins verdanken wir besonders Mag. Patrizia Egger, Behindertenbeauftragte der Leopold Franzens Universität Innsbruck. Sie hatte schon im November unsere Ausstellung besucht und schlug uns im März vor, das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat noch einmal in Innsbruck zu zeigen.

Dies stellte in zweifacher Weise eine völlig neue Herausforderung dar. Erstens war es durch den Ort, den Gemeinderatssitzungssaal der Stadt, die erste Präsentation außerhalb des universitären Rahmens. Und zweitens richtete sie sich auch angesichts des Termins in den Ferien nicht mehr an SchülerInnen und StudentInnen sondern an die breite Öffentlichkeit. Aufgrund von Bedenken, dass schönes Sommerwetter und Urlaubszeit das Interesse am Thema mindern könnten, haben wir auf ein über die Ausstellung hinausgehendes Rahmenprogramm verzichtet.

Im Hinblick auf die Zielgruppe war diesmal Öffentlichkeitsarbeit ein essentieller Faktor für das Gelingen. Die Verbreitung der Information geschah über den Pressedienst der Stadt und deren E-Mailverteiler, sowie durch Poster und Einladungskarten in den örtlichen Archiven und Museen. Zudem zeigten die Medien großes Interesse: Es gab Ankündigungen und Berichte in den wichtigsten Tiroler Zeitungen, im Fernsehen und im Radio.

Schon bei der von Hubert Stockner (Vorsitzender des Behindertenbeirats) moderierten, von Hilde Zach (Bürgermeisterin), DI Eugen Sprenger (Vizebürgermeister) und Dr. Christoph Ulf (Dekan der Historisch-Philosophischen Fakultät) vorgenommenen Eröffnung drängten sich zahlreiche Gäste, insbesondere aus Sozial- und Behindertenbereich sowie aus Stadt- und Landespolitik. In den nachfolgenden Tagen zeigte sich ebenfalls, dass es uns tatsächlich gelungen ist, die Menschen mit unserem Thema anzusprechen, wovon auch eine Vielzahl positiver Äußerungen im Gästebuch zeugt. Besonders schön war für uns, dass zahlreiche Angehörige von Opfern und Zeitzeugen die Ausstellung besuchten und auch den Kontakt zu uns suchten. Es war wohl die größte Befriedigung dieser Ausstellung, dass nachdem es während den Recherchen so schwierig war, Zeitzeugen zu finden, die Menschen nun selbst auf uns zukamen und man das Gefühl hatte, dass die Mauer des Schweigens ein paar Risse mehr bekommen hat.

Zahlen zur Ausstellung

19. bis 29. Juli 2005 (9 Ausstellungstage)
Gäste bei der Eröffnung: ca. 120
AusstellungsbesucherInnen: ca. 550


Presseberichte

Innsbruck Informiert, Juli 2005
Tiroler Tageszeitung, 12. Juli 2005
Tiroler Tageszeitung, 16. und 17. Juli
Kurier, 18. Juli 2005
Tirol Heute, ORF 2, 18. Juli 2005
ORF Tirol Online, 19. Juli 2005
Portal der Stadt Innsbruck, 19.Juli 2005
ipoint Leopold Franzens Universität Innsbruck, 19. Juli 2005
Tiroler Tageszeitung, 20. Juli 2005
Die NEUE, 20. Juli 2005
Jubiläumsjahr 2005, Juli 2005
European Academy Bozen/Bolzano (EURAC), 29. Juli 2005
tip. Die Innsbrucker Zeitung, 29. Juli 2005

Für das Gelingen der Ausstellung bedanken wir uns besonders bei: