Freie Universität Bozen

7. bis 13. Mai 2005


Ende des Jahres 2004 traten die Arbeitsgruppe Regionalgeschichte und die Distel-Vereinigung mit der Frage an uns heran, ob man die Ausstellung auch in Südtirol zeigen könne. Dieses Interesse war mit ausschlaggebend für unsere Entscheidung, das Projekt nach dem Ende der Lehrveranstaltung noch weiter zu führen. Der Veranstaltungsort, die Freie Universität Bozen, machte es nötig, den Folder und die wichtigsten Texte ins Italienische zu übersetzen. Dies wurde, ebenso wie der Druck, die Pressearbeit und die feierliche Eröffnung von unseren Partnern, insbesondere Siglinde Clementi und Karin Gamper, organisiert.

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag den 6. Mai 2005 um 18:00 kamen etwa 70 BesucherInnen, unter anderem Mitglieder der Arbeitsgruppe Regionalgeschichte und der Distel-Vereinigung, HistorikerInnen, ExpertInnen aus dem medizinischen und psychosozialen Bereich sowie Vertreter der Südtiroler Landespolitik. Der Abend begann mit zwei Reden und der Eröffnung der Ausstellung, gefolgt von einem Film über das Psychiatrische Krankenhaus Pergine, einer Podiumsdiskussion mit ExpertInnen verschiedener Disziplinen und einem abschließenden Buffet. (Details siehe Einladung).

In den folgenden sechs Ausstellungstagen besuchten etwa 350 Interessierte die Ausstellung, ein Großteil davon Schulklassen aus verschiedenen Teilen des Landes. Zu unserer Freude - und zur Verwunderung einiger Lehrpersonen - zeigten sich die SchülerInnen äußerst interessiert, aufmerksam und berührt. Das Interesse der Studierenden der Universität hielt sich, im Gegensatz zur vorigen Ausstellung in Innsbruck, leider sehr in Grenzen. Dank der starken Medienpräsenz fanden aber auch Privatpersonen den Weg in die Universität. Viele BesucherInnen waren besonders betroffen, dass auch Menschen aus ihren unmittelbaren Wohnorten Opfer waren, sie aber noch nie von diesen Ereignissen gehört hatten. Einige BesucherInnen hatten selbst Verwandte, die der NS- Euthanasie zum Opfer fielen. Sie erfuhren durch die Ausstellung mehr über mögliche Leidenswege ihrer Angehörigen und nützten die Gelegenheit, von uns Informationen darüber zu bekommen, wie sie etwas über deren Schicksal herausfinden könnten.

Zahlen zur Ausstellung

7. bis 13. Mai 2005 (6 Ausstellungstage)
Gäste bei der Eröffnung: ca. 70
AusstellungsbesucherInnen: ca. 350
Schulklassen: 11

Fotos Aufbau und Ausstellungsdetails

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Fotos Eröffnung 6. Mai 2005

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Fotos Ausstellungsbetrieb 7. bis 13. Mai 2005

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Presseberichte

Info. Informationsschrift für Kindergarten und Schule in Südtirol, Mai 2005
Dolomiten, 4. Mai 2005
Dolomiten, 6.Mai 2005
Dolomiten, 7./8. Mai 2005
Zett, Sonntag 8. Mai 2005
Neue Südtiroler Tageszeitung, 14./15. Mai 2005

Für das Gelingen der Ausstellung bedanken wir uns besonders bei: